Sancta Maria Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung für Mutter und Kind - Geschichte des Hauses

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Geschichte des Hauses

Bild-3-Gebaede-vor-100-Jahr
Sancta Maria wurde 1901 für erholungsbedürftige Kinder erbaut. Im Laufe der gut 100-jährigen Geschichte hat es über 100 000 Kindern Heimat gegeben.

Die Mutter-Kind-Klinik Sancta Maria ist die älteste und traditionsreichste stationäre medizinische Einrichtung auf der ostfriesischen Insel Borkum.

Carl Boeddinghaus, selbst Asthmatiker, wollte kranken Kindern die Möglichkeit eines Erholungsaufenthaltes im Hochseeklima ermöglichen. Er baute 1901 das Haus und sorgte für eine kindgemäße, damals schon ganzheitliche Betreuung. Die Leitung des Hauses übertrug er von Beginn an den Franziskanerinnen von Thuine.

Bild-4-Therapiezentrum
Das moderne Therapiezentrum vereinigt die therapeutischen Leistungen unter einem Dach.

Durch die wechselvolle Geschichte zieht sich wie ein roter Faden die Arbeit mit erholungsbedürftigen und kranken Kindern.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Haus als Lazarett umgebaut. Unmittelbar nach dessen Beendigung nahmen die Schwestern die Arbeit mit und für die Kinder wieder auf. Im Jahre 1979 wurden parallel zu den sechswöchigen Kinderkuren die ersten Mütter mit ihren Kindern aufgenommen.

1986 erfolgte die Anerkennung als Mutter-Kind-Einrichtung durch das Müttergenesungswerk. Zum Jahresende 1998 endeten die Kinderkuren.

Nach einem umfassenden, liebevoll geplanten Umbau werden seit 1999 dreiwöchige Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen nach § 24 / § 41 SGB V für Mütter und ihre Kinder durchgeführt.
Die Errichtung des Therapiezentums (2005) komplettierte die baulichen Maßnahmen und ermöglicht ein umfassendes, indikationsbezogenes Leistungsangebot.